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Von Sabina Dannoura

Großnöbach:    
Eigentlich hatte sich Mario Hofmann von seiner Anzeige in einer Musikzeitschrift     Tipps erhofft. Er wollte eine "Talk-Box"  bauen.   Doch statt Hilfe beim Basteln des Gitarreneffekt  Gerätes erhielt er Anfragen, ob nicht er  eine Bau-Anleitung hätte. "Also hab'  ich  mich hingesetzt  und  ein halbes Jahr getüftelt,"  erzählt Hofmann.

 

Viele Rock-Musiker bedienen sich des eigentümlichen Effekts.
Bei Bon Jovi's "Living on a Prayer" ist der Sound zu hören, ein metallisch wirkender  Klang, der bei gesungenen  Texten an Bauchredner erinnert. Die professionelle Talk-Box aus den USA gibt es zum Preis von etwa 400 Mark zu kaufen

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Dem Hobby-Musiker Mario Hofmann   aus  Großnöbach war das zu teuer.   Für seine Kreation fallen lediglich XXX Mark Materialkosten an.

 

Mario Hofmann aus Großnöbach nennt seine Talk-Box "Schlauch-o-fon".
Das Gitarreneffektgerät  findet bei seinen ,,Kunden" großen Anklang.
                                       bt/Foto: Einfeldt

Bis es  allerdings so weit    war, dass er sein "Schlauch-o-fon" einsetzen konnte, experimentierte Mario Hofmann wochenlang an technischen Details. Welcher Lautsprecher war am geeignetsten, wie lange sollte der Schlauch sein und mit welchem Durchmesser ausgestattet.

Begeisterte Kunden

Das Feedback war ausnahmslos positiv: "Vielen Dank für die hervorragende Arbeit." Begeistert war man ebenfalls von der professionellen Form der Anleitung, die auch Anregungen für Effekte bietet.

Weitere Informationen, Hörbeispiele und Kontaktadresse sind auf Mario Hofmann's Homepage zu finden, die er natürlich auch selbst kreiert hat:

www.schlauch-o-fon.de
Hier offenbart der Großnöbacher seine zweite Leidenschaft: die Musik.

Auszug aus der Süddeutschen Zeitung Regionalteil Freising vom 06. September 2000

Ein "Schlauch-o-fon" für Special-Effects

Mario Hofmann aus Großnöbach hat eine eigene Talk-Box entwickelt